Eigentlich habe ich in den letzten Jahren das Bloggen ja so gut wie aufgegeben, und ich habe mich oft gefragt, warum das so ist. Einen Grund habe ich jetzt gefunden, und ich habe versucht, eine Lösung zu bauen.
Seit 21 Jahren blogge ich, und ich blogge immer mit WordPress. Ich hab mal mit WP 1.2 angefangen, als es selbst noch ein kleines, übersichtliches, größtenteils barrierefreies Programm war. Heute sieht die Sache anders aus. Ich benutze WordPress, weil es installiert ist, weil es seit ewigkeiten läuft, weil ich nicht mein ganzes Archiv verlieren will, aber es ist längst kein Liebesverhältnis mehr. WordPress ist gut und wichtig, aber für mich, den älter werdenden Mann, der technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, der kein Smartphone hat und auch sonst eher retro ist, ist es einfach viel Arbeit, auf WP Blogbeiträge zu veröffentlichen. Es ist einfach riesig, nur begrenzt für jemanden wie mich barrierefrei, und ich finde es kompliziert. Zwischendrin habe ich mich nach anderen Bloggingplattformen umgesehen, aber ich habe keine gefunden, die mir wirklich gefallen haben. Also bin ich wohl oder übel bei WordPress geblieben. Es lief ja auch, was wollte ich mehr.
Gestern nun, in einem Gespräch, dass ich mit einer KI führte, worüber ich irgendwann auch noch mal schreiben muss, kam mir eine Idee. Wäre es nicht möglich, dass ich meine Blogtexte hier in meinem gewohnten Editor schreibe, und dass sie dann einfach automatisch veröffentlicht werden? Aus Neugier legte ich die Frage der KI meines Vertrauens vor, und die Maschine stellte mir die Möglichkeit zur Verfügung, ein einfaches Power-Shell-Script zu bauen, mit dem ich meine Beiträge auf meinem Blog veröffentlichen kann. Ich selbst kann ja leider nicht programmieren. Mein Hirn steigt immer aus, wenn ich es versuche. Also ließ ich mir dieses Script schreiben, und das hier ist mein erster Versuch damit.
Ich hoffe, dass das mit der Veröffentlichung klappt. Denn wenn, dann kann ich endlich wieder frisch von der Leber weg schreiben, und vielleicht macht es mir das künftig wieder leichter, einfach mal mitzuteilen, worüber ich gerade nachdenke. Ich weiß nicht, ob es klappt, aber es fühlt sich freier an, einfach so zu schreiben und von der Veröffentlichung nur einen Knopfdruck weit entfernt zu sein. Wenn ihr diesen Text lest, dann ist es mir gelungen, und vielleicht werdet ihr dann künftig wieder mehr von mir lesen. Z. B. muss ich dann mal über die KI schreiben, und über das Älter-werden auch.
Bitte warte einen Augenblick.