Meine Meinung zum Weltklimaschutzabkommen von Paris

Die Welt jubelt, weil endlich ein globales Klimaabkommen geschlossen wurde. Am letzten Wochenende einigten sich die Vertreter von 195 Staaten der Erde tatsächlich auf einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag, mit dem die Erderwärmung bekämpft werden soll. Mir würde es wirklich gefallen, in diesen Jubel mit einzustimmen, doch leider sehe ich dafür wenig Anlass.

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Syrieneinsatz der Bundeswehr verstößt gegen das Völkerrecht

Den folgenden Beitrag schrieb ich am 3. Dezember 2015 für den Ohrfunk und „Die Brücke“, eine Zeitschrift für junge, blinde Leser.

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Leider ein Spendenaufruf: Mein Radio braucht eure Hilfe

Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs,

es ist kurz vor Weihnachten, und in dieser zeit gehen viele Spendenaufrufe bei Ihnen ein. Das geht mir ganz genau so, und ich muss wegen eines sehr sehr knappen Geldbeutels meine Spendenlust extrem begrenzen. Außerdem weiß ich, dass Spenden im Internet wenig bringen: Ich selbst habe auf diesem Blog seit 6 oder 7 Jahren einen Spendenbutton und habe genau 5 Euro in dieser Zeit eingenommen. Trotzdem muss ich Sie um Ihre Hilfe und um eine Spende bitten.

Es geht dabei um mein Radio www.ohrfunk.de, bei dem ich seit 10 Jahren arbeite. Dieses Radioprojekt betrachte ich seit damals als meine Arbeit, obwohl wir alle ehrenamtlich tätig sind. Rund 25 Menschen mit und ohne Behinderung stellen ein 24-Stunden-Programm her, das im Internet und in Teilen Deutschlands über das Kabelnetz verbreitet wird. Dabei gibt es ein umfangreiches Musik- und Informationsangebot. In unserer Musikrotation befinden sich rund 6000 Titel aus vielen Genres, unsere Musiksendungen glänzen durch Abwechselung, Kompetenz und tolle Unterhaltung. Aber das ist natürlich nicht alles: Wir haben ein tägliches Magazin mit historischen und aktuellen Beiträgen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Gesundheit und Selbsthilfe. Neben diesen recherchierten Beiträgen, Interviews und Berichten finden sich Service-Informationen wie die Übersicht der täglich im Fernsehen gesendeten Filme mit Audiodescription, eine Übersicht der Hörspiele im Radio und die von uns selbst erstellten Nachrichten aus der Behinderten- und Sozialpolitik. Viele unserer Beiträge bieten wir auch als Podcast zum Nachhören an. Einmal in der Woche senden wir Hörspiele, eine Schwerpunktsendung zu einem interessanten Thema, eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen der Woche und vieles mehr.

Dies alles bewerkstelligen wir mit 25 Ehrenamtlern, die teilweise 20 oder auch mal 30 Wochenstunden für den Sender arbeiten, ihr eigenes Equipment mitbringen und zusätzlich noch Mitgliedsbeiträge für den Trägerverein zahlen. Damit sind aber die Kosten für die Gema, die Einspeisung ins Kabelnetz und andere ständige Verwaltungskosten nicht gedeckt. Am Ende dieses Jahres müssen wir der bitteren Tatsache ins Auge sehen, dass wir zumindest vorübergehend nicht genug Geld haben, unsere laufenden Kosten zu decken.

Für mich ist es undenkbar, dass ein vorübergehender Engpass dieses Projekt zerstören soll. Der Ohrfunk hat sich zu einem durchaus gehörten Sprachrohr entwickelt, blinde und sehbehinderte Radiomacherinnen und Radiomacher liefern hier den Beweis, dass sie ein vollwertiges, mindestens semiprofessionelles, journalistisch und technisch hochwertig produziertes Programm auf die Beine stellen können. Der Sender richtet sich an alle Menschen, die gern gute und spannende Musik auch jenseits des Mainstreams hören, die sich für soziale und politische Themen aller Art interessieren. Unser Programm wird zwar maßgeblich von blinden und sehbehinderten Menschen gestaltet, aber die Zielgruppe ist allumfassend, denn wir bauen Brücken.

Um dieses Projekt zu retten, bitte ich Sie, liebe Leserin, lieber Leser, um eine Spende. Wir haben auf der Crowdfunding-Plattform betterplace eine Seite mit weiteren Informationen eingerichtet. Die Spende ist steuerlich absetzbar, und ich möchte noch einmal betonen, dass niemand von uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern persönlich davon profitiert, wir wollen einfach nur unser Projekt retten. Hören Sie doch einfach mal rein beim Ohrfunk, schauen Sie sich die Seite an und helfen Sie uns, wenn Ihnen das Programm gefällt.

Für Ihre Hilfe möchte ich mich schon jetzt herzlich bedanken. Ich hoffe, wir werden auch weiterhin ein gutes Programm senden können, und unsere Arbeit wird nicht umsonst gewesen sein.

Hier ist der Link zu unserer Seite bei Betterplace.org.

Noch einmal vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Diese E-Mail wurde von Avast Antivirus-Software auf Viren geprüft. https://www.avast.com/antivirus

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„Nous Sommes Unis“ – Und was nun?

Vor allem Anderen steht Fassungslosigkeit, Entsetzen, Traurigkeit, Mitgefühl, manchmal Ratlosigkeit, Solidarität und auch Wut.

„Nous Sommes Unis!“ – Wir sind einig! Aber worüber sind wir einig? Worüber können wir in dieser verrückten, verrohten Welt einig sein? Die Terroranschläge in Paris am Freitag, dem 13. November 2015, treffen uns alle. Sie treffen uns, nicht weil es Terroranschläge sind, denn derartiges geschieht überall auf der Welt täglich, und wir sehen geflissentlich darüber hinweg. Sie treffen uns, weil sie so nahe sind, und weil wir spüren, dass sie an den Grundfesten unseres persönlichen Lebens zerren.

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Der Wahrheit die Ehre: Akif Pirincci beging vermutlich keine Volksverhetzung

Es gibt einen bekannten und auch verständlichen Reflex in Deutschland. Irgendwer nimmt das Wort „Konzentrationslager“ in den Mund, und es entsteht ein Aufruhr. Der rechte Autor Akif Pirincci ging auf der Pegida-Kundgebung am 19. Oktober 2015 noch einen Schritt weiter und verkündete, die Konzentrationslager seien ja derzeit leider außer Betrieb. Der Halbsatz war Teil einer Hassrede auf Politiker und Flüchtlinge, und alle waren sich schnell einig: Pirincci beging damit wohl Volksverhetzung. Ich dachte das auch, bis ich mir den Wortlaut der Passage und den Kontext vornahm und damit ein sträflich vernachlässigtes journalistisches Gebot beachtete. Seither steht für mich fest: Die Äußerung über die Konzentrationslager selbst ist keine Volksverhetzung. Ich werde das erklären, und Philipp Jenninger würde mich verstehen.

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Ach Fascho, halt’s Maul!

Auf meinen letzten Beitrag in diesem Blog kam wieder so eine Hetzantwort. Die sind ja heute üblich. All diese Möchtegern-Hitlers, die sich auch noch besorgte Bürger nennen. Mir reichts jetzt endgültig mit denen!

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Nachrichten aus der Festung Europa

den folgenden Beitrag habe ich für ohrfunk.de geschrieben und veröffentliche ihn hier zur Dokumentation.

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Schnellkommentar zu Griechenland

Nach der Griechenlandwahl, die kaum noch Wellen schlägt, habe ich gestern für den Ohrfunk folgenden Kurzkommentar geschrieben:

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Das Land der Kanzlerin

Den folgenden Beitrag habe ich am 16. September 2015 für Ohrfunk geschrieben. Ich dachte, es wäre an der Zeit, auch positives mal zu schreiben. Aber alles ändert sich immer so schnell. Deshalb füge ich das hier zu Dokumentationszwecken ein.

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Unterstützt wie ich die Blogger für Flüchtlinge!

Jeden Tag hören wir wieder von Naziübergriffen auf Menschen, die bei uns lediglich eine friedliche Zukunft vor den Kriegen suchen, die wir in ihre Länder tragen. Ich habe schon einiges über die Flüchtlingssituation geschrieben, und auch, dass meine Liebste sich für die Flüchtlinge hier in Marburg engagiert. In unserem Podcast Lagebesprech haben Franz-Josef Hanke, Dr. Eckart Fuchs und ich uns schon zwei mal ausführlich über dieses Thema unterhalten. Aber wir können auch positiv!

Jetzt möchte ich zur Unterstützung der Aktion Blogger für Flüchtlinge aufrufen. Beteiligt euch an der Spendenaktion und zeigt eure Menschlichkeit. Dass Flüchtlinge in einem der reichsten Länder der Welt so gehasst werden und so erbärmlich leben müssen, beschämt mich jeden Tag wieder und ist unseres Landes unwürdig! Und menschlich ist es eine Katastrophe!!! Jeder von euch, und verdiene er noch so wenig, kann Geld für die verschiedenen Projekte locker machen, die vom Staat vernachlässigt und von Bürgern und Bloggern gefördert werden. Keiner von uns hat dazu zu wenig Geld!

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