Zurück aus dem Urlaub und schon teste ich wieder

Hallo liebe Leserinnen und Leser meines Blogs. Hiermit melde ich mich auch
offiziell aus meinem Urlaub zurück. Gleichzeitig benutze ich diese
Gelegenheit mal wieder für einen kleinen Test.
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Politische Stagnation

Was kann sich ändern nach einer Wahl?

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Wahltag in den Niederlanden

Heute ist Wahltag in den Niederlanden. Obwohl ich im Urlaub dort bin, habe ich vorübergehend Internet, um über den heutigen Wahlausgang und die kommende Regierungsbildung zu schreiben. Dieser Beitrag wird im Laufe des Tages und der frühen Nacht mehrfach aktualisiert.

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Ich bin dann mal weg

Es ist das erste mal, dass ich den Wahltag in den Niederlanden verbringen werde. Schon in weniger als zwei Stunden fahre ich wieder in meine zweite Heimat.
Einmal im Jahr muss es sein, dann fahre ich nach Heelderpeel in den Niederlanden. Sie werden zu diesem Ort mehrere Artikel in der Suchfunktion dieses Blogs finden. Mit Heelderpeel verbindet mich eine lange und wechselvolle Geschichte. Drei Wochen lang kehre ich jetzt an den Ort meiner Jugend zurück, verbringe eine schöne Zeit in Mittellimburg. Natürlich wird es in dieser Zeit keine Beiträge auf diesem Blog geben. Darum bleibt mir nur, euch und Ihnen drei schöne Wochen zu wünschen. Um den 20. September können Sie und könnt ihr dann wieder mit Beiträgen von mir hier an dieser Stelle rechnen.

Alles Gute an alle Leserinnen und Leser

Jens Bertrams

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Nach der Wahl ist vor der Wahl

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, heißt es im Fußball. Was die niederländische Politik angeht könnte man sagen: Nach der Wahl ist vor der Wahl, und das seit 10 Jahren. Und leider sieht es nicht so aus, als sollte sich nach der Wahl am 12. September etwas an den komplizierten politischen Verhältnissen in den Haag ändern.

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Aus marburgnews: 10 Jahre Radio

Es ist schon etwas Besonderes, wenn man 10 Jahre hintereinander dasselbe tut. Wie ich z. B. – Heute bin ich genau 10 Jahre im Radio zu hören. Ich habe es mit meiner Arbeit nicht besonders weit gebracht, aber es macht mir immer noch spaß. Behindertenpolitik ist dabei ein Themenbereich unter vielen geworden, und ich kann Radiokommentare und Blogbeiträge verbinden.

Heute Abend feiere ich ab 20 Uhr auf http://www.ohrfunk.de mit euch und Ihnen, wenn ihr wollt, oder wenn Sie wollen. Ich würde mich über Zuhörer bei der Party freuen, die aus viel Musik, netten Plaudereien, vielleicht ein paar O-Tönen und ganz sicher einem spannenden Interview besteht. Das Interview wird vom anderen Ende des Telefons von Franz-Josef Hanke geführt, dem Man, der mir unaufgeregt und fast nebenbei die Grundzüge journalistischer Arbeit beibrachte. Außerdem melden sich zwei bekannte Interviewpartner und zwei Kollegen zu Wort. Verbringen Sie doch einen geselligen Abend mit uns.

Die Onlinezeitung für Marburg – Marburgnews – hat einen Artikel zu meinem Jubiläum geschrieben, wofür ich mich herzlich bedanke:

10 Jahre Radio – Jens Bertrams feiert Jubiläum

via marburgnews.

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10 Jahre Radioarbeit

Vor einigen Jahren nannte mich ein Verbandsfunktionär mal einen Freizeitjournalisten. Damals hat mich das sehr getroffen, ich fühlte mich nicht ernst genommen. Heute kann ich damit gut leben, denn ich habe die Bescheidenheit gelernt, mich nicht mit Journalisten vergleichen zu wollen, die täglich in der Tretmühle freiberuflicher Arbeit stehen, oder die von den Sendern oder Zeitungen von einem Termin zum Andern gehetzt werden. Trotzdem mache ich Radio, Radio im Internet. Angefangen habe ich vor 10 Jahren, und seither ist viel passiert.

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Aus den kobinet-Nachrichten: Alles auf Anfang?

Heute vor 10 Jahren, am 19. August 2002, gründete sich der Verein kobinet e. V. Es handelte sich um einen Verein mit dem offiziellen Namen: „Kooperation Behinderter im Internet e. V.“ – Schon seit Februar 1998 hatten Menschen, die selbst behindert waren und über sogenannte Behindertenthemen im Internet berichteten, ihre Informationen gebündelt und ihre Aktivitäten koordiniert. Auf Initiative von Ottmar Miles-Paul, der heute Behindertenbeauftragter in Rheinland-Pfalz ist, trafen wir uns im Februar 1998 erstmals zu fünft, um die Behindertenbewegung ins Internet zu bringen. Vorreiter war damals sicherlich der Club Behinderter und ihrer Freunde in Frankfurt, der ein ausführliches Online-Magazin mit dem Namen „Forum“ unter Führung von Harald Reutershahn betrieb. 4 Jahre lang existierte kobinet, den Namen hatte ich damals erfunden, was mir zwischendurch peinlich war, mich heute aber mit Stolz erfüllt, als loser Zusammenschluss von guten Internetprojekten. Unter dem Dach der Kooperation fand sich kurz darauf auch ein Journalist aus Berlin wieder, Franz Schmahl, der noch immer zu den herausragenden Köpfen der heutigen Nachrichtenagentur gehört. Die Kooperation sorgte zumindest ideell für die Einrichtung des sogenannten Selbsthilfe-Servers, auf dem eine Weile viele der maßgeblichen Internetprojekte kleiner und großer Behindertenverbände gehostet wurden. Mit der Zeit aber stellten die Initiatoren fest, dass der Zusammenschluss einen rechtlichen Rahmen brauchte, um seine inzwischen von den Projekten weitgehend losgelöste Tätigkeit der Nachrichtensammlung und -Verbreitung im Netz effektiv durchführen zu können. Also kamen wir auf die Idee, einen eigenen Verein zu gründen, was dann am 19. August 2002 tatsächlich geschah.

Nicht erst in den letzten 10 Jahren haben sich die kobinet-nachrichten zu einem der erfolgreichsten, vielseitigsten und journalistisch hochwertigsten Portale zum Thema Soziales und Behinderung im Internet entwickelt. All diese Arbeit, diese weit mehr als 10.000, inzwischen vermutlich 20.000 Artikel, wurde von ehrenamtlich arbeitenden Journalistinnen und Journalisten geschafft. Viele Web-Aktivisten fanden den Weg zu kobinet.

Genau vor 10 Jahren, am 25. August 2002, begann ich mit meiner Radiotätigkeit. Damals konnte ich aus Gründen der Barrierefreiheit kaum für kobinet schreiben, es war eine harte Zeit damals. Wenige Wochen später verstarb meine Mutter, was mich in eine lang andauernde, tiefe Depression stürzte, zumal der Rest meiner Familie auseinanderbrach. Für die Mitglieder von kobinet muss es so ausgesehen haben, als hätte ich sie im Stich gelassen und wäre dauerhaft unzuverlässig. Das hat das Band zwischen uns gelöst. Trotzdem erfüllt es mich mit Dankbarkeit und Stolz, dabei gewesen zu sein. Kobinet hat den behinderten Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine multimediale Stimme gegeben, eine von mehreren, gewiss, aber eine sehrr bedeutsame. Darum schrieb ich heute an meine Kolleginnen und Kollegen bei kobinet:

Liebe Kobinet-Redaktion: Ich erinnere mich an diesen Tag vor 10 Jahren, ich darf sagen, ich bin damals dabei gewesen und habe den Satzungsentwurf geschrieben. Eine Zeit, die ich auch heute nicht missen möchte. Für mich als Radiomann seid ihr eine herausragende Quelle, eine Hauptnachrichtenagentur für alles, was mit Behinderten- und Sozialpolitik zu tun hat. Das war immer schon so. Als Hannes Heiler, Ottmar Miles-Paul, Wolff Trenner, Harald Reutershahn und ich im Februar 1998 unser erstes Treffen abhielten, was später zu Kobinet führte, wussten wir von Anfang an, dass es etwas Besonderes werden würde.

Die Kobinet-Nachrichten sind ein Erfolgsprojekt, trotz aller Mühen und Schwierigkeiten. Ich bin stolz, glücklich und dankbar, Mitglied dieses Vereins zu sein und immer noch kollegial dieses Projekt zu beobachten und von euch zu profitieren in meiner Arbeit. Kobinet: Das ist engagierte, aktive, mutige und vielseitige Berichterstattung. Das ist ehrenamtliche Nachrichtenarbeit, wie ich sie auch vom Radio kenne. Das ist Arbeit am Wochenende und am Feiertag, am späten Abend und am frühen Morgen. Es ist eine Berufung, der man sich verschreibt!!!

In den letzten 14 Jahren hat Kobinet auch zur Organisation bürgerschaftlichen Engagements in der Behindertenszene maßgeblich beigetragen. Dieses Projekt wird unbedingt gebraucht!!!

Liebe Kolleginnen und Kollegen: Weiterhin viel Erfolg und immer eine gute Nachricht auf der Seite!.

via Alles auf Anfang? — kobinet.

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Demokratiereform – Lasst das Parlament der Boss sein!

Dass sich die Demokratie in den letzten Jahren überall in Europa in einer Krise befindet, ist inzwischen jedem hinreichend bekannt. Der christdemokratische niederländische Politiker und ehemalige Informateur Herman Wijffels hat nun in einer bekannten Sendung Vorschläge zur Reform des politischen Systems seiner Heimat gemacht, die vielleicht auch allgemein von Interesse sein könnten.

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Zum Urteil im Pussy-Riot-Prozess

Ein moskauer Gericht hat heute in einem live im Internet übertragenen Prozess drei junge Punkerinnen zu zwei Jahren Straflager verurteilt. Den Mitgliedern der Gruppe „Pussy Riot“ wird „Rowdytum aufgrund religiösen Hasses“ vorgeworfen. Jetzt bittet ausgerechnet die russisch-orthodoxe Kirche um Gnade für die sozial engagierten Musikerinnen; Dieselbe Organisation, die die drei Frauen soeben maßgeblich hinter Gitter gebracht hat. Dieses Urteil ist vor allem eine Warnung an alle Gegner von Präsident Wladimir Putin, dass die Zeit halbwegs freier Meinung in Russland wieder zu Ende ist.

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