Das karfreitägliche Tanzverbot

Seit Jahren streitet man sich schon über das Tanzverbot an Karfreitag. Beide Seiten, die Befürworter und die Gegner des christlich motivierten Vergnügungsverbots berufen sich in ihrer Argumentation auf die Toleranz. doch längst nicht alle lassen sie auch selbst erkennen.

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An alle Leserinnen und Leser: Das Buch zu diesem Blog ist erschienen!

Das Buch „Momentaufnahmen aus Politik und Zeitgeschehen“ mit Auszügen aus diesem Blog ist erschienen. Ich danke dem Verlag Bloggingbooks herzlich für die Veröffentlichung. Das Buch kann jetzt im Buchhandel bestellt und beispielsweise bei Amazon erworben werden. Mit dem Kauf dieses Buches können Sie auch dieses Blog unterstützen. Für alle die, die nie die Zeit fanden, vor dem Rechner die Artikel dieses Blogs zu lesen, sind Teile daraus nun als Printversion erhältlich.

 

Ich freue mich wirklich sehr und danke den Leserinnen und Lesern dieses Blogs für ihre teils jahrelange Treue.

 

ISBN: 978-3-8417-7025-7 oder

3-8417-7025-8

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Was gesagt werden müsste

Die ganze offizielle Republik, von Bild bis Taz, von Union bis Grüne, hat einen Feind, einen Dorftrottel. Günter Grass heißt er, und bislang war er der deutschen Nation liebstes literarisches Aushängeschild. Offenbar hielt er sich für unangreifbar und beging einen folgenschweren Fehler: Er kritisierte Israel, und sei es noch so zögernd und ausgewogen. Vor den Bluthunden aus Politik und Gesellschaft rettete ihn das nicht. Aber offenbar hatte er es vorausgesehen.

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Ein Feiertag meines Lebens

Ich tue es ja nicht oft, aber heute lasse ich in diesem Blog die Politik vollständig ruhen und erzähle einen Schwank aus meinem Leben. Einen Schwank, der für mich zu den wichtigsten Momenten gehört.

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Freiheit in Verantwortung

„Freiheit in Verantwortung“ ist vermutlich das Motto unseres neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck. In den Wochen um seine Wahl hat er sich im Internet, aber auch in einigen Printmedien einige Häme gefallen lassen müssen, und es gab unzählige Interpretationen darüber, wer nach Gaucks Meinung frei sein, und wer die Verantwortung tragen solle. Dabei, finde ich, ist das Motto eigentlich richtig gut.

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Rassismus in Deutschland – Polizeikontrollen aufgrund der Hautfarbe erlaubt

In den letzten Tagen scheint es mir so, als nehme der alltägliche und teilweise von den Behörden geduldete und geförderte Rassismus in beiden Ländern zu, in denen ich mich beheimatet fühle. In den Niederlanden werden Beschwerden über Osteuropäer öffentlich gesammelt, und in Deutschland wird die Bundespolizei zu Kontrollen aufgrund der Hautfarbe ermächtigt. Hier meine Ansicht zu der Entwicklung in Deutschland.

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Rassismus in den Niederlanden- Meldestelle gegen Mittel- und Osteuropäer

In den letzten Tagen scheint es mir so, als nehme der alltägliche und teilweise von den Behörden geduldete und geförderte Rassismus in beiden Ländern zu, in denen ich mich beheimatet fühle. In den Niederlanden werden Beschwerden über Osteuropäer öffentlich gesammelt, und in Deutschland wird die Bundespolizei zu Kontrollen aufgrund der Hautfarbe ermächtigt. Hier meine Ansicht zu den Entwicklungen in den Niederlanden.

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Gegen sog. kommissarische Reichsregierungen und persönliche Selbstverwaltungen

Vor einiger Zeit sagte mir jemand, der sich in den neuen Bewegungen „occupy“ und „echte Demokratie jetzt“ engagiert, dass es dort einige Sympathie für die Idee der sogenannten „Selbstverwaltungen“ gebe. Es handelt sich dabei um rechte Demagogen, die aus einem Bundesverfassungsgerichtsurteil, einem Konferenzprotokoll, der Wortdefinition eines Gesetzes und einer UN-Generalversammlungsresolution herleiten, dass das deutsche Reich nie untergegangen ist, dass die Bundesrepublik nicht mehr existiert, dass es keine staatlichen Behörden mehr gibt, dass die UNO jedem erlaube, in einem solchen Fall Hoheitsgewaltt auszuüben, und dass darum jeder jetzt die deutsche Reichsregierung spielen kann. Erstens muss man dann keine Steuern an die ungeliebte Bundesrepublik zahlen, zweitens kann man sich lauthals Hitler-Deutschland zurück wünschen. Neuester Schrei ist die Behauptung, die BRD sei eine GmbH, nur weil es eine Firma dieses Namens gibt, die dem Bund gehört. Da es in den neuen Bewegungen wie gesagt einige Liebäugelei mit diesem Gedankengut zu geben scheint, habe ich hier mal Texte und Quellen zusammengefasst, die ich einst für eine Debatte in einer geschlossenen Mailingliste erstellt habe. Da ich die Quellentexte in den Text eingefügt habe und ich das ganze jetzt veröffentlichen will, finden sich im folgenden Text keine Links, sondern Zitate. Er ist etwas kompliziert und nicht gut strukturiert, weil er aus mehreren selbstständigen Texten entstand. Ich hoffe aber, dass er als Argumentationshilfe gegen das rechte Gedankengut in den neuen Sozialbewegungen hilfreich ist.

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Zurück zur Religion? – Ein Plädoyer für den Erhalt der Menschenwürde

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“, sagt das Grundgesetz in seinem Artikel 1. Ich weiß nicht, ob es Ihnen so geht wie mir, aber für mich sorgt dieser Satz dafür, dass ich mich trotz aller Skandale, trotz aller sozialen Ungerechtigkeit und trotz allen politischen Betrugs immer noch im Grundsatz sicher fühle in diesem Land. Nun aber ist seit 8 Jahren ein Juristenstreit darüber ausgebrochen, welchen Stellenwert dieser Satz eigentlich hat, und das ist mehr als ein Fachgeplauder für Theoretiker. Dazu muss man der Frage nachgehen, was die Menschenwürde eigentlich ist, welche Rolle sie in unserer Verfassung spielt, und wie man die Verfassungswirklichkeit ändern kann, ohne den Text des Grundgesetzes anzurühren. All das möchte ich im Folgenden in möglichst einfachen Worten versuchen, und noch ein wenig mehr. Ich möchte ein Plädoyer halten für den Erhalt der Menschenwürde, ohne gleich verkrustete und rückständige religiöse Moralvorstellungen akzeptieren zu müssen.

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„Was für ein schöner Sonntag“ – Kommentar zur Wahl von Joachim Gauck

Nun haben wir also ein neues Staatsoberhaupt. Damit ist die unseelige Affäre Wulff endgültig vorbei, und wir können uns der Zukunft zuwenden.

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