Aus dem Spiegel über den Zorn der Zivilisierten: Deutschlands Neo-Nationalismus –

Sascha Lobo schrieb im Spiegel: „Die Stimmung im Netz ist vergiftet. Nun geht es mit Pickelhauben gegen die Griechen, mit Nazi-Slogans gegen Flüchtlinge. Die Politik biedert sich diesem Hass aufs Fremde an. Höchste Zeit für den Zorn der Zivilisierten!“ Recht hat er, denn er zeigt, wie der Hass auf Flüchtlinge und auf Griechen, sowie ein deutsches Überlegenheitsgefühl immer mehr um sich greifen. Und er belegt dies mit Meldungen, Zitaten und Blogbeiträgen. Ein unbedingt lesenswerter Artikel!

Quelle: Deutschlands Neo-Nationalismus – Lobo-Kolumne – SPIEGEL ONLINE

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Über Sinn und Unsinn des Hotpantsverbots an Schulen

Seit einigen Tagen wird in Deutschland über ein Verbot der Hotpants und bauchfreier T-Shirts an einigen Schulen diskutiert. Begründung einer Schulleiterin in Horb im Schwarzwald: Die Schülerinnen seien zu aufreizend gekleidet und störten das Schulklima. Ich frage mich: Was bringt eine solche Maßnahme, und was sagt die Begründung eigentlich aus?

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Wo das Geld ist, ist auch die Macht

Das griechische Referendum ist vorbei, die untragbare Situation der griechischen Bevölkerung ist geblieben, genau wie die unnachgiebige Haltung der Austeritätsfanatiker. Was also hat das Referendum eigentlich gebracht?

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Drei wichtige Meldungen

Heute ist das griechische Referendum. Es wird, so sieht es jetzt aus, in die Geschichte eingehen, aber die Geschichte entscheidet bekanntlich später erst, was wirklich wichtig ist. Also wende ich mich drei Nachrichten von gestern zu, die ich für bedeutsam halte.

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Sie tut, was sie am besten kann: Sie schreibt!

Gestern Abend hat meine Liebste endlich ihr eigenes Blog gestartet. Sie nennt es Wespennestwärme, und von beidem soll etwas drin sein, vom auch mal aufmüpfig kratzend-stechenden Wespennest, und von der Wärme, die ein Nest eben zu bieten hat. Zwei Artikel hat sie schon veröffentlicht, und ich hoffe, sie bleibt dabei. Denn seit ich sie kenne, und das sind fast 30 Jahre, schreibt sie gern und gut.

Vor zwei Jahren habe ich ihr die Einrichtung und technische Betreuung ihres eigenen Blogs zum Geburtstag geschenkt, und sie hat sich drüber gefreut, aber wie das so ist: Im Alltag gibt es immer viel zu tun, das lernen technischer Vorgänge beansprucht immer eine Menge Zeit und Geduld, und immer, wenn man mit einem computer arbeitet, geht mit Sicherheit etwas schief. Kurz und gut: Die Eröffnung des Blogs verschob sich wieder und wieder. Aber dann war Bianca im Mai 2015 so unglaublich entsetzt über das massenhafte Schreddern frisch geschlüpfter männlicher Küken und die schnoddrige Art, in der Landwirtschaftsminister Schmidt mit dieser Massentötung umging, dass sie einen offenen Brief an den Minister schrieb und auf meinem Hauptblog veröffentlichte. Und da wurde ihr klar: Sie hat einiges zu sagen. 13 Themenbereiche hat sie in ihrem Eröffnungsposting genannt. Sie schrieb, sie sei:
„- eine Frau
– Sozialarbeiterin und masseurin
– dick
– interessiert an den politischen und allgemeinen gesellschaftlichen Vorgängen in meinem Land und – so weit ich sie überschauen kann – auch in der Welt
– Vegetarierin
– leidenschaftlich interessiert an Medizin
– blind
– ehemalige Mitarbeiterin eines Hospizes
– ALG-II-Empfängerin
– Anhängerin der Schmerzlust
– begeistertes Mitglied des asozialen Netzwerkes
Radiomoderatorin und -Redakteurin – eine unglaubliche Bücherfresserin.“
Auf diese Vielfalt freue ich mich.

Und ich weiß, ich kann von ihr was diese Vielfalt angeht noch einiges lernen. Ich merke selbst, dass sich bei mir die Themen verengen, dass ich im Tenor oft dasselbe schreibe. Bianca hingegen bringt hoffentlich frischen Wind in die Blogosphäre!

Viel Glück und Erfolg mit diesem neuen Blog!

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Aus meinem Privatblog: Sie tut, was sie am besten kann: Sie schreibt!

Gestern Abend hat meine Liebste endlich ihr eigenes Blog gestartet. Sie nennt es Wespennestwärme, und von beidem soll etwas drin sein, vom auch mal aufmüpfig kratzend-stechenden Wespennest, und von der Wärme, die ein Nest eben zu bieten hat. Zwei Artikel hat sie schon veröffentlicht, und ich hoffe, sie bleibt dabei. Denn seit ich sie kenne, und das sind fast 30 Jahre, schreibt sie gern und gut.

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Dauerbrennerthemen: Eine erstaunliche Beobachtung

Es heißt immer, wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Kein Thema kann so lange im Fokus der Aufmerksamkeit bleiben, dass man es richtig durchdenken und Veränderungen herbeiführen kann. Aber das stimmt gar nicht, fällt mir immer wieder auf.

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Mal was zum Wetter: Endlich mal wieder richtig Sommer

Auf Twitter beschweren sie sich, es wäre zu heiß. Sicher: In der letzten Nacht hab ich schlecht geschlafen, und über Tag weiß ich manchmal nicht, wohin mit mir. Aber das war auch schon mal früher so, und da nannte man das Hochsommer und motzte deswegen nicht die ganze Republik zusammen.

Gestern war es richtig heiß in Marburg. Aber so gegen viertel vor sechs musste ich aus dem Haus zum Niederländisch-Stammtisch und schließlich noch zum Stammtisch unserer Bezirksgruppe des Blinden- und Sehbehindertenbundes. Und als ich aus dem Haus trat überfiel mich der Sommer mit wohltuender Wärme. Klar wurde mir später heiß, aber erst mal wurde mir warm ums Herz. So mag ich Sommer, die Menschen sind gleich ganz anders drauf. Während ich auf Twitter und Facebook viele Beschwerden über das Wetter las, waren die Menschen, denen ich begegnete, fröhlich und freundlich. Das hat großen Spaß gemacht.

Man wird ja älter, auch ich leider, und ich vertrage heiße Tage nicht mehr so gut wie früher, aber spät abends, noch nach Mitternacht, saßen wir bei herrlichen Temperaturen auf unserem Balkon und tranken ein Gläschen Wein. Wie gern hätte ich in unserem alten Ferienhäuschen in den Niederlanden gesessen und dem Nachtgetier gelauscht, aber unser Balkon ist ein wenn auch nicht ganz vollwertiger, so doch ein würdiger Ersatz. Mit einem humorvollen Hörspiel der Serie „Professor van Dusen“ bewaffnet, ein Glas Wein auf dem Tisch, so konnten wir diese herrliche Sommernacht genießen, meine Liebste und ich.

Natürlich war es später nicht einfach, einzuschlafen, aber diese stille, intensiv duftende, schwere und doch leichte, fröhliche und sinnliche Sommernacht, dieses schöne Erlebnis, kann mir jedenfalls keiner mehr nehmen.

Ich wünsche euch viel Freude mit dem Wetter, dem Sommer und, wenn vorhanden, der freien Zeit, um ihn auch richtig zu genießen.

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Haltet ein! Wehret den Anfängen!

Alle Welt redet über Griechenland und die Krise in Europa, und das ist auch richtig und notwendig. Doch ich, ich rede über Freital.

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Offener Brief einer engagierten Bürgerin gegen das Küken-Schreddern

Ein kluger Mann hat einmal gesagt, den zivilisatorischen Fortschritt einer Nation könne man an ihrem Umgang mit den Tieren ablesen. Dann muss es um Deutschland schlecht bestellt sein. Im März 2015 musste die Bundesregierung eingestehen, dass jährlich rund 45 Millionen männliche Hühnerküken nach ihrer Geburt geschreddert und vergast werden, weil sie für die Landwirtschaft unbrauchbar sind. Zunächst zeigte sich
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt entsetzt und kündigte einen Aktionsplan an. Im Mai berichtete der Spiegel, der Minister sehe derzeit keinen Handlungsbedarf, in den nächsten anderthalb Jahren werde es voraussichtlich eine Möglichkeit geben, das Geschlecht der Küken schon im Ei zu erkennen. Nach Aussage der Grünen gibt es aber diese Möglichkeit bereits, sie sei den Landwirten lediglich zu teuer. Die zynische Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage der Grünen erboste meine Liebste, Bianca Bertrams, so sehr, dass sie einen Brief an den Landwirtschaftsminister schrieb. 4 Wochen lang wartete sie auf eine Antwort, doch ihre ernste Besorgnis, ihre Wut und ihr Engagement waren dem Vertreter der Regierung nicht einmal eine formalisierte Antwort wert. Darum veröffentliche ich den vollen Wortlaut dieses Briefes jetzt auf meinem Blog, da meine Liebste selbst derzeit noch nicht bloggt. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen durch diesen Brief aufgerüttelt werden.

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